BKV Oberhausen

Betriebssport gibt es seit über 50 Jahren in Oberhausen.

BKV Oberhausen 1953 e.V. +++ www.bkvoberhausen.deNach dem zweiten Weltkrieg bildeten sich in den Firmen Fußballmannschaften in einem losen Zusammenschluss. Dies änderte sich mit der Gründungsversammlung des damaligen FSV Oberhausen e.V. am 25. Juni 1953 im naturwissenschaftlichen Gymnasium.

Es schlossen sich 28 Betriebssportmannschaften mit der Sportart Fußball im Firmen-Sport-Kreis-Verband Oberhausen zusammen. Man verpflichtete sich für alle interessierten Mitarbeiter der angeschlossenen Betriebe einen Ausgleich durch sportliche Betätigung zu der beruflichen Belastung zu schaffen, um so die Gesundheit zu fördern und das Betriebsklima zu verbessern. 

Der in BKV Oberhausen e.V. umbenannte Betriebssport Kreis-Verband musste feststellen, dass es ohne Unterstützung der Sportpolitik kaum Wachstum im Oberhausener Betriebssport geben würde. 

Man nahm Mitte der 70er Jahre engeren Kontakt zum Stadtsportbund und den örtlichen Vereinen auf. Es entwickelte sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den zuständigen Gremien der Stadt Oberhausen. 

Neue Sportarten kamen hinzu: 

  • 1976 Sportkegeln
  • 1983 Tischtennis
  • 1987 Leichtathletik
  • 1988 Skat
  • 1992 Badminton und Tennis
  • 1993 Schießsport
  • 2000 Gymnastik

Hans Jansen (links und Günter Scholten) +++ www.bkvoberhausen.de
Hans Jansen (links) und Günter Scholten

Benötigte Sportanlagen wurden uns zur Verfügung gestellt.
Nicht nur einen Ball, sondern gleich eine „ganze“ Sportplatzanlage (Solbadstrasse) übergab Bezirksvorsteher und Sportausschussvorsitzender Hans Jansen an den Vorsitzenden des Kreisverbandes Oberhausen, Günter Scholten. 

Am 14.10.1988 wurde die Anlage offiziell eingeweiht. „Damit“, so Jansen, „steht mit der Fertigstellung dieser Anlage nunmehr den Bürgerinnen und Bürgern im äußersten Westen der Stadt (nahe Stadtgrenze Mülheim) die Möglichkeit offen, unmittelbar vor ihrer Haustüre Sport zu treiben.“ 

Auch die Jahnwiese war Bestandteil dieser Gesamtkonzeption. Für die Jahnwiese bedeutet die Fertigstellung der Anlage eine Entlastung vom organisierten Sport und eine Phase der Regeneration.
Die Gesamtkosten betrugen 431.000,- DM, von denen das Land aus dem Sportförderungsprogramm einen Zuschuß von 230.400,– DM gewährte. Den Rest übernahm die Stadt als Eigenanteil.
Auf der Anlage fand der Betriebssport in der Zukunft seine „Heimat“. 

Wir fanden Unterstützung bei der örtlichen Presse um zu informieren und uns in der Öffentlichkeit darzustellen.
Der BKV Oberhausen ist in der Oberhausener Sportwelt mit über 1000 Mitgliedern, davon ca. 250 jugendlichen Sportlern in 22 Vereinen, in den verschiedensten Sportarten angekommen und anerkannt. 

Diese Anerkennung und das Vertrauen welches uns von Seiten der Stadt Oberhausen und des Stadtsportbundes entgegengebracht wird, zeigte sich mit der Unterzeichnung des Vertrages zum Sportstättenpaket. Es brachte den Betriebssportlern des BKV Oberhausen im Jahre 2000 eine sportliche Heimat auf der Sportanlage „Solbadstraße“ in Oberhausen-Alstaden, die in Eigenverantwortung gepflegt und verwaltet wird.